Mu Ko Lanta Nationalpark

Heute geht es mit dem Schwarzen Blitz (Honda Roller) an der Westküste hinunter bis zum Mu Ko Lanta Nationalpark. Der Eintritt kostet 200 Baht (6€) p.P. plus 20 Baht für den Roller.

Es ist ein sehr schönes gepflegtes parkähnliches Gelände mit Campingareal, Restaurants, Toiletten usw.

Auf einer vorgelagerten Landzunge steht auf einem Hügel ein alter Leuchtturm.

Von dort hat man einen schönen Blick Richtung Süden auf die Klippen…

… und Richtung Norden auf die zwei Buchten, die durch die Halbinsel gebildet werden: links die felsige Seite und rechts der Sandstrand.

Es gibt hier auch einen ein- bis zweistündigen Rundweg durch den Wald, aber leider sind wir dafür zu spät dran, denn wir müssen den Roller 13 Uhr (in anderthalb Stunden) zurückgeben. Also wieder auf Richtung Norden, ein kurzer Foto – und Getränkestopp noch mit Blick auf eine andere schöne Badebucht …

… dann wieder quer über die Insel zur Ostseite und nach einem Tankstopp den Roller pünktlich zurückgebracht. Eine schöne 63km lange Runde, auf der man auch gut hätte einen ganzen Tag verbringen können, inklusive Wanderweg, Baden usw.

Am Abend gab es dann noch einen Sonnenuntergang, der es lohnte fotografiert zu werden:

Click

Und es hat CLICK gemacht – Honda Click.

Eigentlich wollte ich ja heute gar keinen Roller ausleihen, aber als ich heute mittag in dem kleinen Reisebüro, um mich nach Reisemöglichkeiten Richtung Norden zu erkundigen, nebenher nach einem Tipp für eine gescheite Rollervermietung gefragt habe, hat der Angestellte auf einen nagelneuen Honda CLICK Roller vor der Tür gezeigt und gesagt, dass sie den vermieten. Nachdem auch noch der 24h Preis mit 300 Baht ganz OK und der Roller vollgetankt war, konnte ich einfach nicht widerstehen und bin ein weiteres Mal in die hiesige Rockerszene eingetaucht.

Los ging es also am frühen Nachmittag zuerst mit einer Erkundung des Nordteils der Insel, der Gegend mit den Piers und schönen, über das Wasser gebauten, Restaurants. Weiter die Ostküste hinunter bis Ko Lanta Old Town. Dem Namen nach war das wohl die ursprüngliche Besiedelung der Insel, aber das ist reine Vermutung. Sehr touristisch ist der Ort nicht und das Highlight ist das Lobster Monument.

Monument ist vielleicht etwas übertrieben, aber es ist ganz nett. Und ich konnte ein paar älteren europäischen Männer mit jüngeren thailändischen Frauen anbieten, von ihnen anstatt Selfies ein paar normale Handyfotos vor dem Lobster zu machen😁

Von da ging es weiter bis zum südlichsten anfahrbaren Punkt von der Ostseite: Pirates Bay.

Das ist ein witziges Bungalow-Resort direkt an der Küste. Die Unterkünfte sind jeweils in Form eines Schiffes gebaut.

Da die Bucht steinig/felsig und damit vielleicht gut zum Schnorcheln aber nicht zum Baden ist, gibt es sogar einen Pool.

Dann retour Richtung Norden. Es gibt zwei nette, über den Berg führende Querungen. Die südliche davon habe ich heute genommen, die andere kommt morgen dran – inshallah.

Insgesamt eine schöne, ca. 55km lange, Tour🙂

Zurück im Nordteil von Ko Lanta ging es dann zum Abendessen in das mittags ausgecheckte Restaurant am Pier.

Nach 3 Wochen leckerster und abwechslungsreichster Reisgerichte (ich liebe die thailändische Küche!) gab es heute zum ersten Mal dicke gelbe Nudeln 😋.

Auf dem Rückweg dann dem Tier des Tages begegnet, einer sehr fotogenen Katze 😁:

Strandspaziergang

Am Vormittag machen wir einen ausgiebigen Strandspaziergang zum Südende der Bucht. Winzige Krebse, nur wenige Millimeter groß, zaubern wahre Wunderwerke aus kleinen Sandkügelchen in den Sand, die sie aus ihren Wohnröhren befördern und sternförmig um den Eingang verteilen.

Auch schön am Südende: die Fischerboote, …

… der Blick auf die Bucht …

… und die Felsen.

Vom Südende laufen wir noch einmal bis zum Nordende und machen eine Mangoshake-Pause auf einer Schaukel unter einem riesigen Tamarindenbaum. Ein schönes schattiges Plätzchen, oder?:

Dann suchen wir nach einem Restaurant am Strand für das Mittagessen. Leider ist die Auswahl auf den Speisekarten relativ dürftig (für thailändische Verhältnisse) und die Preise deutlich höher als an der Hauptstraße. Also landen wir doch wieder in dem kleinen unscheinbaren Restaurant, in dem wir gestern schon so gut und preiswert gegessen haben. Außerdem gefällt uns dort, das Wasserkrüge mit einfachem Trinkwasser auf den Tischen steht. Eine kleine Flasche Trinkwasser kostet in Thailand 10 Baht, egal ob im Supermarkt, im Restaurant oder in einem der vielen Minimärkte. 30 Cent sind zwar nicht viel, aber doch deutlich mehr als die Hausmarke deutscher Supermärkte. Für uns kaufen wir meist 6 Liter Kanister und füllen im Bungalow um. In manchen Unterkünften haben wir auch eine Flasche Wasser pro Person und Tag bekommen.

Ko Lanta

Die Insel Ko Lanta, 80km südlich von Krabi, ist unsere Basis für die nächsten 8 Tage.

Nachdem wir gestern Abend die unmittelbare Umgebung unseres Bungalows erkundet hatten, steht heute ein etwas ausgiebigerer Check an.

Blick von der Terrasse unseres Bungalows:

Wir laufen etwa 1 Stunde am Strand entlang bis zum Nordende der Bucht.

Dort gibt es an einer kleinen Bar erst einmal eine Stärkung in Form eines Fruchtshakes. Diese sind meist sehr lecker und kosten 1 bis 2 Euro. Man sollte jedoch immer dazusagen Kein Eis oder Wenig Eis. Ansonsten wird der Becher bis Oberkante mit Eis und die Zwischenräume mit dem Juice gefüllt. Und ich will ja Frucht und kein gefrorenes Wasser 😁

Den Nachmittag verbringen wir nach einem leichten Mittagessen (Papayasalat, Tipp🙂👍) am Strand. Ich finde es schön, das die kleinen Hotel- bzw. Bungalowanlagen nicht überall Zäune gezogen haben und man frei durch Resorts durchlaufen und jeden beliebigen Strandabschnitt benutzen kann.

Bei den Schwimmbewegungen fällt mir auf, dass mir immer wieder etwas gegen die Hände stuppst. Es sind winzige (4-6mm große) quallenähnliche Tierchen. Ich habe mal eines auf ein Blatt gelegt und versucht zu fotografieren:

Außerdem habe ich noch dieses nette Kerlchen gefunden: einen Einsiedlerkrebs in einem Schneckenhaus.

Abends am Strand:

Bargeldbeschaffung und Verkehrsmittel

An dieser Stelle einmal ein paar Erfahrungen zu Bargeldbeschaffung und den möglichen Verkehrsmitteln im Land.

Bargeldbeschaffung: Bei der Ankunft auf dem Flughafen in Bangkok habe ich mir an einem der vielen Automaten Bargeld gezogen und wie sich herausstellte, zufälligerweise die mit Abstand günstigste Bank erwischt: die Kasikornbank (kurz KBank). Die in kräftigen Grün gehaltenen Automaten und Wechselstuben sind gut zu erkennen. Während die anderen Banken mit ihren Wechselkursen immer bis auf ein paar wenige Zehntel-Baht sehr eng beieinander lagen, bot die KBank mit einem halben oder mehr Baht immer den besten Kurs. Stand Mitte Januar 2025: 1€ ca. 35,25Baht.

Wer lieber an Wechselstuben tauscht, sollte möglichst große Scheine (200er und 100er) dabei haben. Für diese bekommt einen besseren Kurs, als für kleinere Scheine.

Verkehrsmittel: In den ganz großen Städten, wie Bangkok, hat man eine große Auswahl an Verkehrsmitteln. Sehr günstig sind Linienboote, Busse, Skytrain usw. Taxis sind etwas teurer, können sich aber durchaus lohnen, wenn Bus und Bahn örtlich ungünstig liegen oder man mindestens zu zweit unterwegs ist. In vielen Städten gibt es auch Sammeltaxis oder die Spezialform Songthaew. Aber auch da gilt: wenn man mindestens zu zweit unterwegs ist, ist die direkte Verbindung per Taxi oft auch sehr attraktiv.

An dieser Stelle dann zur neu entdeckten Spezial-Taxi-Variante „inDrive“, dem Schweizer Taschenmesser für bis zu 2 Fahrstunden. Das ist, kurz gesagt, das thailändische Uber: nach App-Installation und Registrierung kann man in der App, die automatisch deinen aktuellen Standort als Startpunkt nimmt, ein Ziel eingeben. Man bekommt dann Distanz und den von inDrive vorgeschlagenen Preis angezeigt. Diesen kann man übernehmen und mit einem Klick auf „Find Driver“ die Anfrage einstellen. In der Regel findet sich nach sehr kurzer Zeit ein oder mehrere (Privat)Fahrer, die das Angebot annehmen möchten. Du suchst dir einen aus (bspw. nach Bewertung oder Entfernung von dir) und klickst auf „Accept“. Dann siehst du auf der Karte, wie sich das Fahrzeug nähert, kannst mit dem Fahrer chatten und bekommst auch Infos zum Fahrzeug (Marke, Modell, Farbe, Nummernschild) um es zu erkennen. Am Ziel zahlst du den vereinbarten Preis in bar und das wars. Ich finde es toll. Und es ist (außer Laufen) die günstigste Variante, um zu Sehenswürdigkeiten oder zum Flughafen, Busbahnhof oder Bahnhof zu kommen.

Wenn man ganz unabhängig sein möchte, nicht mehr als 100km am Tag unterwegs ist, an den Ausgangspunkt zurückkehrt und den thailändischen Linksverkehr nicht scheut, dann ist ein gemieteter Roller eine gute Wahl. Tagesmiete ab 200 Baht.

Bei den Überlandverbindungen mittlerer Länge (2 bis 6 Stunden) gibt es auch wieder verschiedene Varianten. Natürlich Linienbus und Bahn sowie von den unzähligen Reisebüros auf gängigen Strecken angebotenen Minibusse.

Bei noch größeren Entfernungen wären es dann Nachtzug/-bus oder Inlandsflug, die hier ihre Stärken haben.

Wir haben alle Varianten ausprobiert und jede hat ihre Vorteile (inDrive) und/oder ihren ganz eigenen Charme (Nachtzug). Und günstig sind sie für uns Europäer eigentlich alle 🙂

Reisetag

Am heutigen Reisetag gen Süden geht es erst per Inlandsflug von Chiang Mai nach Krabi und von dort weiter mit inDrive auf die Insel Ko Lanta.

Kleiner Unterwegs-Snack aus getrockneten Minifischen gefällig?:

An der Fähre nach Ko Lanta:

Elefantencamp

Heute, am Dienstag 14.1.2025, geht es in ein Elefantencamp. Die Halbtagestour (12 bis 19 Uhr) führt uns anderthalb Autostunden nördlich von Chiang Mai in ein ländliches Gebiet am Fluss Mae Taeng. Wir sind mit „Smile Elephant Chiang Mai“ unterwegs und wurden heute Mittag direkt am Hotel abgeholt.

Angekommen am Camp erhalten wir erst einmal ein paar Infos zu den Tieren.

Bei den 4 Elefantendamen handelt es sich um eine mittelgroße Rasse der asiatischen/indischen Elefanten. Also um deutlich kleinere Tiere (3-4 Tonnen), als die afrikanischen Elefanten (bis zu 7 Tonnen). Aber es gibt noch viel mehr Unterschiede zwischen afrikanischen und asiatischen Elefanten.

Dann geht es zur ersten Fütterung mit Zuckerrohr. Die Tiere mögen vor allem den unteren Stengel und lassen die Blätter meist fallen.

Weiter geht es zu einem Waldspaziergang. Erstaunlich, wie sich die großen Tiere auf den steilen und schmalen Pfaden bewegen.

Auf einer kleinen Lichtung bekommen die Tiere noch einmal Zuckerrohr und von den Touristen Streicheleinheiten.

Nächste Aktion: Reisklöße basteln. Wir formen aus klebrigen Reis (sticky rice) tennisballgroße Kugeln mit Naturzucker, sauren Tamarinden und Salz im Inneren. Elefantendessert sozusagen. Die Tiere sind ganz begierig danach.

Dann fertigen wir Seife und Schwamm für die Elefantenwäsche. Die Holzstücke vom Stamm eines speziellen Baumes werden flachgeklopft.

Mit etwas Wasser vermengt und in der Hand gerieben bildet sich Schaum.

Mit diesem „Seifenschwamm“ reiben wir dann die im Wasser stehenden Elefanten ein, nachdem wir sie erst einmal nass gemacht haben.

Eine Elefantendame mag wohl besonders gern baden, denn sie geht weit in den Fluss hinein, taucht minutenlang unter und möchte gar nicht mehr aus dem Wasser raus.

Zum Schluss gibt es für uns Touristen in einem nahegelegenen Restaurant noch Abendessen, bevor es in der einbrechenden Dunkelheit zurück nach Chiang Mai geht.

Ich fand es eine sehr schöne Gelegenheit, den Dickhäutern mal richtig nahe zu kommen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Tiere zu irgendetwas gezwungen wurden. Sie waren auch nicht angebunden und werden auch nicht geritten, wie man uns versicherte. Aber solche Aktionen/Attraktionen, ähnlich wie das Schwimmen mit Delfinen, sind natürlich immer eine zwiespältige Angelegenheit und man muss sich eben darauf verlassen, dass das Tierwohl beachtet wird. Letztendlich entscheidet jeder selbst, ob er solche Angebote annimmt oder nicht.

Ciao Chiang Rai

Erst mit inDrive für 1,30€ zum Busbahnhof, dann mit dem Bus 10:25 Uhr für 206 Baht (6 Euro) wieder nach Süden, nach Chiang Mai – das ist mal der Plan bis heute Nachmittag.

Das Hotel in Chiang Mai ist auch schon gebucht und so können Elfi und Shaun die Fahrt entspannt angehen.

Der Bus wird maximal entsprechend der Anzahl der Sitzplätze belegt und diese werden auch beim Fahrkartenkauf gleich fix mit vergeben. So gibt es auch da keinen Stress beim Einsteigen und kein Gerangel um die Sitzplätze.

Lalita Café

Das Lalita Café liegt nicht weit vom Wat Huay Pla Kang entfernt, an der Stelle, wo man von der großen 4-spurigen Straße zur Buddhine abbiegt. Man kann also beides gut miteinander verbinden. Das Café selbst ist eine Mischung aus Dschungel, Orchideen-Haus, Fantasie-Wald mit Feen Installation. Wasserdampfvernebler (wie heißen die Dinger eigentlich richtig?) erzeugen zusätzlich eine etwas mystische Atmosphäre (wenn nicht so viele Touris raumlaufen und Selfies machen würden).

Beeindruckend ist auch der ziemlich hohe Wasserfall (schätzungsweise 10m).

Auch hier, zu diesem Ort, gehen die Meinungen im Netz weit auseinander – von sehr schön über kitschig bis hin zu Aufregern wg. der 60 Baht Eintritt (von dem 30 Baht auf den Verzehr von Essen und Getränken angerechnet werden). Also am besten selbst eine Meinung bilden. Ich habe es eher positiv-technisch gesehen und war beeindruckt von der Leistung, so ein Gelände überhaupt aufzubauen.

Am letzten Abend in Chiang Rai gönnen wir uns noch einmal einen Hot Pot (diesmal ein Mix aus Seafood und Fleisch) …

… und einen letzten, diesmal wirklich sehr guten, Cocktail in der „Reggae Home and Bar“.

Singha Park

Heute morgen ist es ziemlich frisch. Selbst die Hunde tragen warme Kleidung.

Der ca. 10km südwestlich vom Stadtzentrum gelegene Singha Park bietet neben den üblichen Möglichkeiten zum Essen eine Zipline (kurz und teuer), eine Dorf zu den ethnischen Gruppen und deren typischen Häusern (interessant, aber nur an einem der Häuser gab es eine typisch gekleidete Person mit einem Souvenirstand), …

Teiche, …

Blumenfelder, …

einen kleinen Zoo mit bunten Vögeln, …

Rindern mit imposanten Hörnern …

und einer Giraffe, …

eine Teeplantage und weitere interessante Pflanzen. Das Gelände ist relativ weitläufig. Als Fußgänger ist man hier die absolute Ausnahme. Die meisten Besucher lassen sich mit einer Art Hop On Hop Off Bus durch den Park kutschieren oder mieten sich ein Golf Cart.