Samstagstour in Südtirol

Das zeitige Zubettgehen gestern trägt positive Früchte. Schon Viertel vor Zehn starten wir zur Samstagstour, nachdem wir vorher ausgiebig gefrühstückt, das Dörfchen erkundet und die Kirche besichtigt haben.

Nachdem wir die Beichte abgelegt haben, geht’s los. Zuerst hoch zum Penser Joch. Es ist noch nicht viel los auf den Straßen und wir können es laufen lassen. Unser Frontmann holt wieder alles aus den 25 PS seiner Enfield raus 😁 und wir schwingen zügig durch die Kurven. Auch ich als Dritter in der Reihe bin wieder hellauf begeistert vom CP2 Motor meiner kleinen Tracer 7. Eigentlich kann ich alles im 3. Gang fahren. Sowohl 30 km/h in engen Kurven als auch (theoretisch) 150 km/h am Ende des Drehzahlbandes sind drin. 👍 Oben dann die obligatorische kurze Pause, um den Ausblick zu genießen.

Später folgen wir weiter dem Sarntal und fahren auf Bozen zu. In der Stadt wird es uns richtig warm und wir verzichten auf den Stadtbummel. Schnell wieder raus aus der Stadt und Richtung Dolomiten.

Weiter geht’s vorbei am wunderbar blauen Karersee hoch zum Karerpass (Passo di Costalunga).

Und dann sind wir auch schon in den Dolomiten: Sellajoch, Grödner Joch

… und später dann wieder Richtung Norden.

Man könnte ständig Fotostopps einlegen. Nach jeder Kurve eine neue wunderschöne Bergkulisse.

In Sterzing biegen wir am späteren Nachmittag noch kurz in die Altstadt und gönnen uns eine Pizza. Dann schnell zurück zum Treffen, denn wir wollen ja nichts vom vielversprechenden Abendprogramm der Falken verpassen 😜

Anfahrt nach Ratschings

„Pünktlich“ 8:45 Uhr (8 Uhr hatten wir geplant) starten wir nach einem ausgiebigen Frühstück zu dritt Richtung Südtirol. Um ein paar Kilometer zu machen, geht es erst einmal ein Stück die A7 nach Süden bis kurz vor Füssen. Dann biegen wir ab ins Tannheimer Tal und weiter hoch zum Hahntennjoch. Dort machen wir erst einmal eine Vesperpause und genießen den Ausblick auf knapp 2000m Höhe.

Weiter geht es bei optimalen Motorradtemperaturen von etwas über 20 Grad Richtung Timmelsjoch. Für das Motorradmuseum (Eintritt 15 Euro) direkt an der Mautstation wollen wir uns die Zeit nicht nehmen. Aber wir werfen ein kurzen Blick in das schöne Restaurant – bissle wie Hard Rock Cafe, nur im Bikerstyle.

Dann gönnen uns für 29€ die Saisonkarte hoch zum Timmelsjoch. Man weiß ja nie, wie es einen in den nächsten Wochen noch einmal hierher verschlägt. Wir folgen der wunderschönen Strecke Richtung Süden.

Als letztes nehmen wir noch den Jaufenpass und machen dort einen kurzen Cappuccino-Stopp.

Eine halbe Stunde später sind wir am Ziel in Ratschings, genauer gesagt im Ortsteil Mareit. Wir campen direkt am Mareiter Bach, dem „Schrecken des Tales“.

Links das Schloss Wolfsthurn und rechts die Pfarrkirche zum hl. Pankratius.

Zeltaufbau, Ankunftsbier, duschen, essen… in der Reihenfolge geht es dann weiter. Wir schauen uns das Clubhaus der Falken an…

…trotzen den Gewitterschauern…

…und finden uns ab 22 Uhr vor der Hauptbühne ein.

Nach anderthalb Stunden Livemusik ist kurz vor Mitternacht für uns dann heute Schluss. Wir wollen ja morgen wieder fit für ein paar Motorradkilometer sein 😉

MC Falken Südtirol

Dieses Wochenende geht es zum Motorradtreffen des MC Falken in Ratschings bei Sterzing. Das Programm lässt vermuten, dass die Nächte lang und die Schlafenszeit kurz wird. Ich bin mal gespannt. Eigentlich bin ich in den letzten Jahren fast nur noch auf kleinen gemütlichen Treffen unterwegs. Aber bei dieser schönen Gegend in Südtirol konnte ich einfach nicht wiederstehen.
Für die Tour nehme ich die neue Yamaha Tracer. Dann sehe ich gleich mal, wie sich mit ihr Pässe und Serpentinen fahren lassen. Aber ich bin sicher, dass sie das leichtfüßig und mit Bravour meistern wird.
Am Donnerstag Nachmittag geht es erst mal zu einem Kumpel nach Königsbronn. Unser dritter Mann ist auch schon da. Nach Grillen und obligatorischem Feuerchen in der ausgedienten Wäschetrommel gehen wir relativ bald schlafen, denn morgen wird es eine lange Anreise nach Südtirol.

Tracer-Runde

Heute, Mittwoch, habe ich noch mal das noch nicht so heiße Wetter genutzt und die Tracer auf ihre 1000er Inspektion „vorbereitet“.

Die Abendrunde…

… ging über Murrhardt, Oberrot, Einkorn, …

… Hessental, Kloster Schöntal mit seiner traumhaften Naturbadestelle, …

… Burg Lichtenberg,…

… bis Sonnenuntergang 22:30 zu Hause.

Schön, dass es aktuell so lange hell ist 🙂

Rückblick TTE

Dieses Jahr war es mal wieder Zeit, beim TTE Touratech Travel Event in Niedereschach vorbeizuschauen.
Bei der Gelegenheit hat meine nagelneue Yamaha Tracer 7 ihre ersten Kilometer auf den Tacho bekommen 🙂


Schon am Freitag Nachmittag war ich auf dem Gelände erfolgreich unterwegs:
im Schnäppchenverkauf Touratech Handschuhe für 20€ ergattert und 2 Probefahrten für Samstag gebucht.
Auch das Abendprogramm auf der Hauptbühne konnte sich sehen lassen. Mit Nick Sanders und Michael Martin waren gleich 2 Schwergewichte der Szene am Start.
Vor allem Michael Martin mit seinem Vortrag lief wieder zur Hochform auf und gab uns einen Rückblick auf sein (Motorrad)Leben.


Am Samstag waren dann 2 Probefahrten angesagt:
Vormittags mit der Royal Enfield Bear 650.


Das Motorrad ist augenscheinlich gelungen: Kreuzspeichenräder, Scrambler-Optik und volle Soziuastauglichlkeit. Aber der in die Jahre gekommene 2-Zylindermotor und die für eine Scrambler viel zu harte Federung konnten mich nicht überzeugen.
Am Nachmittag dann die Probefahrt mit der neuen BMW F450.


420 ccm, 48 PS, 43 Nm, 178 kg (fahrfertig und vollgetankt). Das war dann schon (unter Beachtung der „nur“ 48 PS) ein deutlich besseres Angebot.
Nur die ECR (Easy Ride Clutch), BMWs Versuch der (Halb)Automatik, konnte mich nicht überzeugen. Da bin ich von Hondas DCT (echtes Doppelkupplungsgetriebe) und Yamahas Y-AMT (gutes automatisiertes Schaltgetriebe) wohl etwas verwöhnt.

Aber es waren zwei wertvolle Erfahrungen auf meinem Weg zu kleineren und leichteren Motorrädern 🙂

Am Abend dann ein (bzw. einer von vielen) Vortrag: Georgien/Kaukasus von Andreas Hülsmann (Zeitschrift Motorrad Abenteuer). Am liebsten wäre ich mitten im Vortrag aufgestanden, hätten mein Zelt zusammengepackt und wäre nach Georgien aufgebrochen 🙂


Später habe ich mir dann auf der Hauptbühne noch Niels Peter Jensen („Above The Clouds“) und Dirk Schäfer („Adventure Of A Lifetime – Und Andere Irre Trips“) angeschaut.
In die Nacht hinein spielte dann noch eine ziemlich gute Rock(Cover)Band.

Insgesamt war es wieder ein sehr schönes Event, vollgepackt mit Vorträgen, Shows, Produktvorstellungen, gutem Essen und Trinken und Partystimmung.
Vielleicht nicht jedes Jahr – aber immer wieder mal gern – werde ich beim TTE vorbeischauen.

Neue Pferdestärken im Stall

Nach 17 erlebnisreichen Jahren habe ich mich von meiner Honda Transalp PD06 getrennt. Unvergessen ist unser größtes gemeinsames Erlebnis – die Middle East Tour 2009/2010. Aber auch Island, die große Karpatentour und natürlich die erlebnisreiche Senegaltour vor 2 Jahren bleiben in Erinnerung.
Nun habe ich Platz gemacht für etwas Kleineres, Leichteres, Moderneres … eine Yamaha Tracer 7 GT, ein „kleiner“ (für westliche Verhältnisse) Sporttourer. Nach anfänglichen Zulassungsschwierigkeiten steht sie nun endlich seit heute bei mir zu Hause:

Ich hoffe, die zwei Ladies (Honda Africa Twin und Yamaha Tracer) vertragen sich gut in der Garage 😁

Alpe Sonnhalde

Shaun und Elfie sind nach der gestrigen Tour etwas fußlahm. Aber etwas müssen wir heute schon noch tun, bevor es morgen wieder nach Hause geht. Und so habe ich gemeint, die beiden sollen sich einfach an mich dranhängen 😁
Bis zur Alpe Sonnhalde haben wir es dann geschafft.

Wanderung Hochgrat

Heute, am Freitag, wird es etwas anspruchsvoller. Wir laufen vom Allmersbacher Haus den knappen Kilometer talaufwärts zur Talstation der Hochgratbahn. Dort nehmen wir eine Bergfahrt und kommen kurz darauf oben an. Der Ausblick ist überwältigend. Blick Richtung Westen über einen Teil der Nagelflugkette:


Blickrichtung Süden/Österreich: …


… und das bei sehr guter Fernsicht:


Die Sicht ist so gut, dass man immer wieder mal den Bodensee im Nordwesten sehen kann (rechts oben im Bild):


Auch der Blick zurück, parallel zum Hochgrat, über die Abschnitte, die wir kurz zuvor gelaufen sind, ist atemberaubend:


Nach einer Vesperpause unterwegs und einer ausgiebigen (Nach)Mittagspause auf der Falkenhütte, geht es an den langen, teilweise sehr kniestrapazierenden, Abstieg. Auf dieser Strecke kommt man an mehreren alten und wunderschönen Bergahornbäumen vorbei. Einer davon ist innen hohl – sehr zur Freude der kletterwütigen Kinder 🙂


Aber auch andere Baumriesen gibst es zu bestaunen:


Die Tour in Komoot ab Hochgratbahn Bergstation: Tour 2996207223

Halbzeit Steibis

Mittlerweile ist schon die Mitte der Wanderwoche in und um Steibis/Oberstaufen erreicht. Der Mittwoch war ausgefüllt mit einer relativ kurzen – aber wg. der hohen Temperaturen nicht wenig anstrengenden – Runde zu den Buchenegger Wasserfällen :


Weiter ging es dann zum Gasthaus Hirsch zur Normalisierung des Flüssigkeitshaushaltes und schließlich über den Jägersteig wieder Richtung Allmersbacher Haus.

Heute dann, am Donnerstag, war vormittags shoppen in Oberstaufen angesagt. U.a. bei den Sonderangeboten der Sportgeschäfte und im Penninger Schnaps-Kabinett.


Gegen 13 Uhr geht es dann per Bus zur Imbergbahn. Zu dritt laufen wir den nicht langen, aber stetig steilen Weg zur Bergstation. Alle anderen nehmen die Gondeln.


Oben angekommen gibt es im Imberghaus einen Mittagssnack – die legendäre Käsesuppe des Hauses. Nachdem diese ansatzweise verdaut ist, geht es an den Abstieg zur Alpe Remmelegg. Dort genießen wir lange – wie auch schon am Montag – den wunderschönen Blick auf den Hochgrat, den wir morgen in Angriff nehmen werden.


Abends im Allmersbacher Haus gibt es dann den am Morgen angesetzten selbstgemachten Schweizer Wurstsalat, bevor wir den Tag mit ein paar Spielen, u.a. Hitster, beschließen.

Auftakt Wanderwoche

Nach einer 500km langen und autobahnlastigen Anfahrt aus Tschechien treffe ich am Montag Nachmittag im Allmersbacher Haus bei Steibis ein.


Traditionell treffen wir uns am späten Nachmittag auf der Alpe Remmelegg auf 1050m Höhe, um uns bei dem grandiosen Blick auf den Hochgrat, deftigen Brotzeitplatten, Wurstsalat und kühlem Hopfenblütentee auf die Wanderwoche einzustimmen.


Den Auftakt am Dienstag bildet dann eine gemütliche Runde um die Scheidegger Wasserfälle. Hier stürzt der Rickenbach über zwei Stufen 40m in die Tiefe.


Mehrere Aussichtspunkte gestatten Blicke aus verschiedenen Perspektiven auf die Wasserfälle.


Am Nachmittag fahren wir dann weiter zum Eistobel.


Bei den heißen Temperaturen laufen wir allerdings nicht bis vor zur Klamm, sondern rasten und baden im ruhigen und seichten Teil der Oberen Argen und genießen einfach den Nachmittag im kühlen Schatten der Bäume am Fluss.