Nach dem Stadt-Tag gestern ist heute wieder Natur angesagt. Es geht in den Nationalpark Peneda Geres (Portugals einzigem Nationalpark) nördlich von Porto, nicht weit von der spanischen Grenze entfernt. Tatsächlich bildet er mit dem angrenzenden spanischen Naturpark zusammen das grenzüberschreitende UNESCO-Biosphärenreservat Gerês-Xurés.

Als erstes steuern wir die Ruinen des überfluteten Dorfes Vilarinho das Furnas am gleichnamigen Stausee an. Im Zuge der Befüllung der Talsperre wurde 1970 das Dorf überflutet. In Jahren geringen Niederschlags ragt die Dorfruine aus dem Wasser. Aber jetzt, Ende März, ist der Stausee sehr gut gefüllt und vom versunkenem Dorf bis auf ein Mäuerchen nix zu sehen.



Dafür haben wir das Areal ganz für uns allein. Die Kassierhäuschen sind (noch) nicht besetzt, keine Touris unterwegs. Nur eine sich in der Sonne wärmende Natter liegt faul auf dem Weg herum.

Und auch einen schönen Wasserfall gibt es direkt am Wanderweg zu bestaunen.

Nach einem ausgiebigen Picknick schauen wir uns noch die große 4-armige Cavado Talsperre an.

Auf der Heimfahrt dann noch ein Stopp am Atlantik, an der Mole von Porto. Wir genießen Wind, Wellen und die tiefstehende Sonne.

