Goldmuseum

Gegen Mittag bin ich wieder am Museo de Oro Precolombino . Der Eintritt kostet 8400 Colón, ca. 15 €. Das Museum ist schön gestaltet, nicht mit Besuchern überlaufen und auch nicht mit Exponaten überfrachtet. Die Informationen sind in Spanisch und Englisch. Es geht hier um die Besiedlung im Gebiet des heutigen Costa Rica, das Leben der indigenen Völker, Metallurgie, Keramiken und Schmuckherstellung aus Jade, Kupfer und Gold.

Namensgebend für die, umgangssprachlich Goldmuseum genannte, Ausstellung, sind die vielen Objekte aus Gold.

Ein Nugget von 2,3kg 😁 :

Dieser Teil der Ausstellung befindet sich im untersten Geschoss.

Eine Etage höher geht es weiter mit indigenen Völkern, Schwerpunkt Musikinstrumente, sowie einer temporären Ausstellung zum Thema Migration in der Welt.

Im Erdgeschoss darüber befindet sich eine Ausstellung von Münzen und zur Geschichte des Geldes.
Eine Gelddruckmaschine – im wahrsten Sinne des Wortes 🙂

Natürlich Made in Germany 😁

Auch so können Münzen aussehen:

In der zweiten Hälfte des 19 Jh. kursierten in Costa Rica auch lokale, private Münzen der großen Kaffeeplantagenbesitzer, sogenannte Boletos. Damit verdienten die Plantanzbesitzer doppelt, denn die Boletos konnten meist nur in den Geschäften der Plantage verwendet werden.Diese Münzen wurden später als Zahlungsmittel verboten. Heute werden Boletos noch zum Zählen der eingebrachten Körbe der Pflücker verwendet.

Insgesamt eine lohnenswerte Ausstellung. Für den Besuch sollte man 1 bis 2 Stunden einplanen, je nachdem, wie intensiv man die Exponate anschauen und die Informationen dazu lesen möchte.