Lana House

Eigentlich wollte ich nach den heißen Quellen zum Sonnenuntergang an den Lighthouse Pier fahren. Aber wie das mit Plänen so ist… Ich bekomme einfach kein inDrive (oder anderes) Taxi, welches mich die 10km da rüber fährt. Und 2x2h Laufen hab ich auch keine Lust. Aber dann wird mit klar, an was es klemmt – heute ist ja der 29.1., Chinese New Year, das Jahr der Schlange beginnt. Deshalb habe ich heute Mittag am Speedboat Pier auch kein Taxi bekommen. Und jetzt weiß ich auch, warum auf der Walking Street vor meinem Hotel so geschäftiges Treiben herrschte und überall Stände aufgebaut wurden (letzte Woche Dienstag war da abends Tote Hose). Also Planänderung. Im Indernetz hatte ich sich überschlagend positive Kritiken über das Restaurant Lana House gelesen. Das liegt in guter Laufentfernung. Dann halt Sundowner in der Stadt:

Eine der Spezialitäten des Lana House: Soft Shell Crab. OK, Soft Shell Jacke kenne ich, ist aber nur mäßig lecker. Aber eine weiche Krabbe? Mein (erstes) must try für heute Abend ist klar: Khao Soi Soft Shell Crab.

Auf meine Frage, wie man das isst, heißt es: einfach alles essen. OK, dann halt das ganze Tierchen komplett. Und? … Seeeehr lecker🙂 yummy yummy sozusagen 👍 Und wenn ich schon mal da bin … was gibt’s da noch Ausgefallenes auf der Speisekarte? Fried Rice with Sour Pork. OK, inwiefern sauer? Der extrem nette und hilfsbereite Besitzer klärt mich auf: es handelt sich um 7-10 Tage fermentiertes Schweinefleisch, das hat dann einen säuerlichen Geschmack. Check. Das nächste must try steht fest.

Ach, weil ich da gerade die Limette auf dem Teller sehe… Hier gibts zu Dämmerung ein paar fiese Moskitos. Und natürlich habe ich, wie fast immer, mein hartes teures Zeug aus dem dt. Outdoorhandel vergessen. Aber – die Einheimischen benutzen oft Citronella-/Zitrusöle… Also etwas Limettensaft auf die Hände geträufelt, an den exponierten Stellen verrieben… hilft auch👍😁. Funktionierende Notlösung. Ach ja, noch ein Tipp für die Herren meiner Altersklasse: die kahle Stelle auf dem Hinterkopf nicht vergessen 😂

Aber zurück zum Restaurant. Als ich dann noch die nächste Sorte Bier, von der ich bisher noch nix gehört habe, verkoste (Carabao Dunkel Beer) …

… ist dem Chef auch meine Nationalität klar: „You are German?“ Logo😁

Lana House – ganz klare Empfehlung 👍

Raksa Warin

Am Nachmittag laufe ich zum Wat Tapoparam, bzw. zu den heißen Quellen Raksa Warin. Diese liegen direkt am Rong Hat, einem Zufluss des Mae Nam Ranong. Es gibt sehr schöne Bereiche mit Duschen, Umkleiden usw. für die Eintritt zu zahlen ist, einfachere Bereiche für kleines Geld (50 Baht, 1,50€) und ganz freie Bereiche.

Die Temperatur der „Hauptquelle“ beträgt 65 Grad.

Viele Einheimische baden auch einfach im Fluss.

Es ist ein schönes Areal mit nur wenigen Touristen, Essensständen, Karaoke usw.

Und natürlich muss ich auch meine heißgelaufenen! Füße in das heiße! Wasser halten. Bin ja nicht zum Spaß hier!

Ranong die Zweite

Als ich vom Pier in Ranong vor zur Hauptstraße laufe und mich dabei nach Taxis umschaue, hält ein großes Auto mit zwei jungen gut gekleideten Thais neben mir und die Fahrerin fragt mich, ob sie mir irgendwie weiterhelfen könnten. Ich sage, dass ich nach einem Taxi zum Sino Mansion Hotel Ausschau halte. Die beiden meinen, dass sei kein Problem, sie fahren mich vorbei. Der Familie ihres Beifahrers würde das Hotel gehören… Zufälle gibt’s 😃 So bin ich dann in Nullkommanix in meinem Hotel.

Ciao Ko Phayam

Heute morgen genieße ich das letzte Frühstück auf Ko Phayam mit Blick auf das Meer. 12 Uhr geht es dann nach einer herzlichen Verabschiedung durch neue und alte Bekannte mit dem Speedboat nach Ranong.

Mit 500 PS vorbei an Ko Chang zurück aufs Festland:

Eigentlich hätte ich auch noch einen Tag länger auf Ko Phayam bleiben können, aber dann wäre der morgige Tag um einiges stressiger geworden: Überfahrt aufs Festland, Inlandsflug nach Bangkok, Flughafenwechsel von DMK nach BKK, Heimflug nach Deutschland… So ist es etwas entspannter.

Moo Krata

Abends gibt es nach der “Vorspeise“ Duck Noodle Soup im Seaview noch ein Highlight der lokalen Küche: das Tisch-BBQ “Moo Krata“, eine geniale Mischung aus Tischgrill und Hot Pot.

Auf einem mit Holzkohle befeuerten Untergestell ruht der Grilldom, umgeben von einer breiten „Rinne“. In diese wird Wasser gefüllt und darin Nudeln und Gemüse gegart. Das gibt, ähnlich wie beim Hot Pot (siehe Hot Pot Chiang Rai) eine leckere Brühe, in die hier noch zusätzlich die Röstaromen vom Grill hineinlaufen. Gegrillt wird (in unserem Fall) Fleisch, Leber und Seafood.

Vollgefuttert ist jetzt langsam Schlafenszeit. Und einen 8-beinigen handtellergroßen Übernachtungsgast finde ich auch noch im Bungalow vor:

Hin Talu bei Flut

Ich möchte mir die „Steine mit Loch“ heute morgen bei Fluthöchststand anschauen. Das letzte Mal war ich ja bei Ebbe hier und konnte auf dem Sand bis weit vor die Steine Richtung Meer laufen. So sieht es also jetzt hier aus:

Auch schön, wenn Hin Talu vom Wasser umspült wird.

Und ein ganz wunderbarer Platz zum frühstücken – meinen auch Shaun und Elfi.

Rollerinspektion

Heute morgen meinte der Chefmechaniker, dass am Roller die nächste Inspektion fällig sei. Nach reiflicher Überlegung und Erstellung eines Arbeitsplans …

…geht es zur Sache:

kurzer Check Luftdruck und Ölstand…

… Überprüfung der Verkleidung auf festen Sitz…

… und schon fertig!

200 Baht. Ein Schnäppchen. Und jetzt weiß ich auch, woher immer der Sand auf meiner Sitzbank kommt und wer die Spiegel verdreht.

Faulenzertag?

Heute möchte ich es mal richtig ruhig und gemütlich angehen. Kein Urlaubsstress, keine Erkundungen auf der Insel geplant… Mal schauen, ob es klappt 😉

Morgens besorge ich mir schon mal das Speedboat Ticket für Mittwoch 12 Uhr rüber aufs Festland. Check.

Dann geht es zu einem ausgiebigen Frühstück bei Naan’s. Deren Mega-Baguette hatte einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und ich brauche eine Version 2.0 davon.

Was könnte man denn noch an so einem Faulenzertag machen? Eine ausgiebige Massage im Massageshop meines Vertrauens? Ja das wäre etwas. Gesagt getan. Eine einstündige Ölmassage bei Nid Noi ist einfach toll😊

Danach einen Ingwer Shot mit Kurkuma in einer Bar (man muss ja auch mal was für die Gesundheit tun, wenn man so viel Roller fährt 😁)…

Und vlt. noch ein paar Fotos an der Hippy Bar bei Tageslicht…

Nachmittags nochmal Schwimmen im Meer am Bungalow…

Abendessen im Saithong: Seafood Salad, Reis und Coconut Shake 😋

Einen Mojito in Oscar’s Bar mit burmesischem Rum und frischer Pfefferminze…

Beim Irie Island kurz reinhören bei der Jam Session … Hmmm, na ja… dann doch lieber zu Lu in die Kangaroo Bar gegenüber:

Später dann der Auftritt von South Paradise in der Freedom Bar. 250 Baht Eintritt. Dann muss es ja gut sein. Ist es auch🙂

Selbst dem (tauben?) Hund gefällt es inmitten der Tanzenden.

Aber der macht ja auch Yoga: Stellung des Kindes – ähhh bzw. des Hundes.

Gute Stimmung, die sich immer weiter steigert:

Die Band spielt ein paar Coversongs, aber auch viel in Thai: ein Mix aus Reggae, Rock und Ska Punk.

Weit nach Mitternacht endet der Tag dann nicht so gut – zumindest für meinen Bekannten: Mopped geklaut😡🏍️❌

Also das war der stressigste Faulenzertag in diesem Jahr bisher. Aber das Jahr ist ja noch jung😂

Nachtrag Di 28.1.: Das Mopped ist wieder da. Es wurde heute da wieder aufgefunden, wo es letzte Nacht „ausgeborgt“ wurde.

Hippy Bar

Nach dem Abendessen im The Kitchen Table (gute handgemachte Pasta und Steinofenpizza) hänge ich noch etwas in der Hippy Bar ab. Ja wie soll man diese Bar beschreiben… Von der Seeseite her gesehen ist es ein großes breites Piratenschiff zusammengezimmert aus Treibholz. Als Landratte betritt man die Bar durch den „Hintereingang“:

Von innen ist es eine Art Baumhaus, ganz verwinkelt, über mehrere Ebenen gehend…

… einer schönen Bar und einem Restaurant.

Hier gibt es so viele kleine Sitz- und Liegeflächen, das man sich problemlos zurückziehen kann, wenn man seine Ruhe haben möchte.

Selbst vor der Bar und der Bühne geht es relativ ruhig zu.

Ein schöner Ort, um einfach mal abzuhängen und die Gedanken schweifen zu lassen.

Nachtrag Montag 27.1.: so schaut’s bei Tageslicht aus:

Ebbe am Mangrovenwald

Gegen halb 3 bin ich am Kajakverleih / Mangrovenwald . Ich möchte mir anschauen, wie es hier bei Ebbe aussieht. Aus dem bei Flut ziemlich breitem Fluss ist ein Flüsschen mit vielen Sandbänken geworden.

Die Kajaks auf dem Trockenen:

Nach Norden hin schaut man in die Buffalo Bay…

… deren südliches Drittel und nördlicher Bereich bei Ebbe weitgehend trockenfällt.