Kurz nach dem Lærdalstunnel kommen wir in Borgund vorbei. Dort steht eine der ältesten Stabkirchen der Welt. Die Stabkirche Borgund hat in vielen Fällen als Vorbild für Neubauten und Restaurierungen anderer Stabkirchen gedient.


Reisen & Kurztrips
Kurz nach dem Lærdalstunnel kommen wir in Borgund vorbei. Dort steht eine der ältesten Stabkirchen der Welt. Die Stabkirche Borgund hat in vielen Fällen als Vorbild für Neubauten und Restaurierungen anderer Stabkirchen gedient.


Auf unserem Weg weiter Richtung Südosten haben wir heute den Lærdalstunnel passiert. Dieser ist mit 24,5 km der längste Straßentunnel der Welt. Im Inneren ist es ziemlich warm, ähnlich wie im Gotthard. Im Tunnel gibt es 3 größere, blau beleuchtete, Haltebuchten.

Kurz nach Mittag kommen wir in Flåm an. Wir wollen heute mit der Flåmsbana die 20km von Flåm nach Myrdal und zurück fahren.


Unterwegs haben wir genug Zeit, die grandiose Landschaft, diverse Wasserfälle und die Fotosessions der zahlreichen mitreisenden Inder zu genießen 🙂



Den Tag beschließen wir mit Lachsfilet, Blumenkohl und Kartoffeln – gekocht in unserer Hütte auf dem Campingplatz ‚Midttun Camping & Feriehytter‘ am See Oppheimsvatnet. Als Abendprogramm läuft der norwegische Bibelsender, den wir mangels MTV als einzigen Sender mit Musik im Hintergrund laufen haben. Nach dem Genuß von ein paar Linie-Aquavit finden wir den Sender und die ständig geschmetterten „Halleluja!“ ganz witzig😂
Der südliche Abschnitt des Aurlandsfjellet kreuzt mehrfach die viele Meter unter uns im Tunnel verlaufende E16.
Kurz vor Flam hat man vom Aussichtspunkt Stegastein einen wunderbaren Blick auf den Aurlandsfjord, den wir mindestens so schön, wie den Geiranger finden -:)


Und weiter geht’s gen Süden. Als eine (abschnittsweise) Alternative zur E16 bietet sich der Aurlandsfjellet (Snøvegen) an (die weiße dünne Straße mit dem blauen Marker links von der E16).

Diese wunderschöne, manchmal einspurige, Strecke mit einer Passhöhe von 1309m bietet auf der Nordseite eine Zufahrt in ein Tal, das in einer Hochebene endet, die einer Mondlandschaft gleicht und mit 3 Grad der Griffheizung (wer so etwas sein Eigen nennt😁) alles abverlangt.



Auf unserem weiteren Weg nach Süden sind wir heute nicht mehr weit gekommen. Auf dem Gletscherparkplatz haben wir gleich noch eine Motorradkettenpflege gemacht und dabei festgestellt, dass das Radlager der Transalp wohl nicht mehr sehr lange seinen Dienst versehen wird. Wir hoffen aber, dass es noch bis Deutschland durchhält.
Im Byrkjelo Camping haben wir dann eine schöne große Hütte bekommen und uns ein Mega-Rührei mit 9 Eiern, Paprika, Champions, Zwiebeln, Knoblauch und Toastbrot (zum ersten Mal hatten wir zur Freude der mitreisenden Damen einen Toaster auf der Hütte 😁) gegönnt.

Heute waren wir im Jostedalsbreen Gletschergebiet. Konkret haben wir uns den westlichen Arm Gletschers, den Briksdalsbreen Gletscher angeschaut.
Schon die Anfahrt auf der kleinen, teilweise einspurigen Fv724 war super.


Am Ende der Zufahrtsstraße nehmen wir ein „Trollauto“ bis kurz vor den Gletscher. Den letzten Kilometer laufen wir.





Der Abstecher hat sich unserer Meinung nach gelohnt, vor allem wenn wie jetzt in der Nebensaison nicht so viele Besucher unterwegs sind.
Um den Geiranger richtig genießen zu können, haben wir uns heute eine Hütte mit Blick auf den Fjord gegönnt 🙂

Gar nicht so weit südlich der Trollstigen folgte dann schon unser nächstes Highlight – Geiranger bzw. der Geirangerfjord. Nach dem, was wir bis jetzt an eher flachen, aber deswegen nicht minder schönen, Fjorden gesehen hatten, hatte ich jetzt nicht die Postkartenidylle erwartet, aber der Aus- und Anblick war schon toll.


Das erste Highlight des heutigen Tages war die Trollstigen (Trollleiter), eine sehr schöne Passstraße, die an der Nordseite zahlreiche Spitzkehren zu bieten hat und nach Süden hin etwas sanfter, aber immer noch sehr kurvenreich, ausläuft.




Die Straße ist so schön und um diese Jahreszeit so wenig befahren, dass ich es mir nicht verkneifen konnte, auf der Südseite angelangt, die 15km gleich noch mal gen Norden und wieder zurück zu fahren 🙂
