Kochkurs

Zum Mittag fallen wir im Restaurant ‚Ajiaco‘ ein. Wir sollen hier beim Kochen helfen🙂 Aber als erstes bekommen wir ein Anleitung, um uns einen Mojito a la Ajiaco zu mixen: anstatt weißen Rum nehmen wir 8 Jahre alten braunen Rum, Honig anstatt braunen Zucker, wenig Wasser, etwas Eis…

Die Menge an Rum wird mein Ausgießen aus der Flasche durch lautes Zählen auf 5 bestimmt – wahlweise in deutsch, englisch oder spanisch. Spanisch ist am besten, denn das dauert am längsten 😂

Das Endprodukt:

Das bringt uns schon mal ordentlich in Stimmung auf den jetzt folgenden Besuch in der Küche.

Wir werden in zwei Gruppen eingeteilt: eine Gruppe kümmert sich um die Lobster (da bin ich natürlich dabei) und die zweite Gruppe um das Lammfleisch (auch nicht schlecht, aber man kann ja nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen).

Nach getaner (Vor)Arbeit genießen wir diverse Vorspeisen, während die Profis in der Küche den Hauptgerichten den letzten Schliff geben. Außerdem gibt uns das Zeit für einen zweiten Mojito.

Das Essen ist wirklich ein Genuss und übertrifft meine Erwartungen deutlich.

Nach dem Dessert und einem Kaffee wünschen wir uns alle einen Bus mit Liegesitzen.

Aber wir werden nach einer kurzen Fahrt zurück nach Havanna gleich noch einmal mental gefordert…

Markthalle

Heute morgen kommen wir auf dem Weg an einer Markthalle vorbei. Das Angebot ist übersichtlich. Der Touristenpreis für 1 Mandarine beträgt 1 Dollar 😀😂

Viele Gebäude der Stadt sind leider in einem sehr schlechten Zustand. Das Ganze hat irgendwie einen morbiden Charme🙄

Oldtimer-Rundfahrt

Weiter geht unsere Stadterkundung mit 60 bis 70 Jahre alten Buiks und Chevrolets – frei nach dem Motto alter Daimler: „Nur den Schwung nicht verlieren!“ 😜Wir fahren durch die Stadt und dann entlang der Malecon, der mehrere Kilometer langen Uferpromenade von Havanna.

Unterwegs haben wir einen schönen Blick auf diverse alte Befestigungsanlagen und das Meer.

Havanna

Havanna, die Hauptstadt Kubas, erkunden wir heute mit verschiedenen Verkehrsmitteln. Los geht es nach einem guten Frühstück mit einem Moped-Taxi / Tuktuk.

Unser erstes Ziel ist der Platz der Revolution.

Dort stehen auch viele der für Touristen liebevoll am Leben erhaltenen amerikanischen Straßenkreuzer der 50er und 60er Jahre.

Gleich daneben befindet sich das Denkmal von Jose Marti.

Zur Aussichtsplattform des Turms führen 567 Stufen. Leider 😁 ist die Treppe gesperrt und wir müssen den Fahrstuhl nehmen. Der Rundblick ist wirklich toll.